1. Registrierung im „Mein Unternehmenskonto“ (MUK)
- Meldet euer Unternehmen bis Ende 2025 beim digitalen Dienst „Mein Unternehmenskonto“ (MUK) an.
- MUK ist ein zentraler Zugang zu digitalen Verwaltungsdiensten und basiert auf ELSTER-Technologie.
2. Registrierung im BSI-Portal
- Ab Januar 2026: Registriert euch mit dem MUK-Account im BSI Portal.
- Meldepflicht gilt ab sofort.
3. NIS-2 Meldepflicht
- Wichtiger Hinweis: Solltet ihr vor der Registrierung im BSI- Portal von einem erheblichen Sicherheitsvorfall betroffen sein, könnt ihr eurer Meldepflicht über ein Online-Formular im Melde- und Informationsportal (MIP) nachkommen. Meldung ohne Registrierung abgeben - Melde- und Informationsportal
- KRITIS und Bundesbehörden melden bis Januar 2026 weiter über die KRITIS- Meldestelle im MIP.
NIS-2
Das NIS-2-Umsetzungsgesetz ist am Wochenende in Kraft getreten – was bedeutet das für Unternehmen?
Kurz gesagt: Es wird ernst. NIS-2 ist kein Papiertiger, sondern ein verbindlicher Rahmen, der Unternehmen verpflichtet, ein wirksames Risikomanagement sowie strukturierte Sicherheitsprozesse aufzubauen. Wer diese Anforderungen nicht nur „abhakt“, sondern strategisch nutzt, kann sich einen echten Wettbewerbsvorteil sichern.
Nach Angaben des BSI sind dabei insbesondere drei Schritte essenziell:
- Registrierung im „Mein Unternehmenskonto“
- Registrierung im BSI-Portal
- Einhaltung der NIS-2-Meldepflichten
Nutzen Sie diese Anforderungen nicht als reine Pflichterfüllung, sondern als Startschuss für eine nachhaltige Sicherheitskultur.
Um den Einstieg zu erleichtern, habe ich eine kompakte Checkliste vorbereitet, mit der Sie schnell prüfen können, ob Ihr Unternehmen von der NIS-2-Richtlinie betroffen ist.
Gern biete ich Ihnen zudem ein kostenloses, kurzes Erstgespräch per Microsoft Teams an, in dem wir gemeinsam klären, welche konkreten Schritte für Sie relevant sind.
Welche Rolle spielt KI in der Prozessmodellierung im ITSM?

In meiner langjährigen Erfahrung mit IT-Governance, Service Management und Prozessoptimierung begegnet mir ein Thema inzwischen seit zwei Jahren in fast jedem Unternehmen: Künstliche Intelligenz. Die Erwartungen sind hoch – gleichzeitig herrscht oft Unsicherheit darüber, wie KI konkret in bestehende ITSM-Strukturen integriert werden kann und welchen echten Mehrwert sie bringt.
Ich beobachte täglich, wie KI die Art verändert, wie wir IT-Prozesse planen, automatisieren und weiterentwickeln. Deshalb möchte ich hier meine Sicht darauf teilen, wie KI heute schon die Prozessmodellierung im ITSM nachhaltig verändert – und warum das in Zukunft noch viel wichtiger wird.
Welche Rolle spielt KI in der Prozessmodellierung im ITSM?
Künstliche Intelligenz (KI) ist im Jahr 2025 aus dem IT Service Management (ITSM) nicht mehr wegzudenken – vor allem, wenn es um die Prozessmodellierung und -Optimierung geht. In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, wie stark KI nicht nur die Automatisierung vorantreibt, sondern die gesamte Art verändert, wie wir Prozesse denken, gestalten und kontinuierlich verbessern.
Mehr als nur Automatisierung: Effizientere Abläufe im Alltag KI hilft uns, viele alltägliche Aufgaben im ITSM zu automatisieren – ob bei der Priorisierung von Tickets, der Bearbeitung von Incidents oder dem Patch-Management. Das entlastet nicht nur die IT-Teams, sondern reduziert auch Fehlerquellen und beschleunigt die Reaktionszeiten. Systeme, die auf KI basieren, erkennen Anomalien sofort, schlagen präventive Maßnahmen vor und reagieren teilweise automatisch – das bedeutet weniger Ausfälle und eine deutlich stabilere IT-Landschaft.
Prozessmodellierung: von der Theorie zur Echtzeit-Optimierung
In der Prozessmodellierung unterstützt KI vor allem dort, wo große Datenmengen im Spiel sind. Sie erkennt Muster, analysiert historische Prozessverläufe und zeigt uns, wo es hakt – oder wo noch mehr Potenzial steckt. Besonders spannend finde ich den Aspekt, dass Prozesse nicht mehr nur einmalig modelliert, sondern dynamisch weiterentwickelt werden. Mit den richtigen Tools kann man Prozesse laufend überwachen, simulieren und anpassen – alles auf Basis von Live-Daten. Das ist ein riesiger Schritt in Richtung Agilität und Nachhaltigkeit in der IT.
Proaktive statt reaktive IT
Ein großer Mehrwert von KI liegt auch darin, dass wir Probleme erkennen können, bevor sie entstehen. Durch prädiktive Analysen werden mögliche Engpässe oder Systemausfälle frühzeitig sichtbar – und können rechtzeitig adressiert werden. Ich finde, das verändert nicht nur den IT-Betrieb, sondern auch die Rolle der IT im Unternehmen: von einer reaktiven Einheit hin zu einem proaktiven, strategischen Partner.
Besseres Wissensmanagement – ganz automatisch
Auch im Bereich Wissensmanagement ist KI für mich ein echter Gamechanger. Mithilfe generativer KI lassen sich strukturierte Knowledge-Artikel erstellen, die Support-Mitarbeitenden und Endnutzer gleichermaßen helfen. Chatbots können die erste Bearbeitung übernehmen, gezielte Informationen liefern und bei Bedarf weiterleiten. So verbessert sich das Nutzererlebnis – und das gesamte Supportmodell wird skalierbarer und effizienter.
Mein Fazit
KI verändert das IT Service Management grundlegend – und das auf eine sehr praktische und wirkungsvolle Art. Für mich ist sie ein Schlüssel, um Prozesse ganzheitlich zu denken, kontinuierlich zu verbessern und Organisationen resilienter aufzustellen. KI ist nicht einfach ein Tool – sie ist ein echter Treiber für zukunftsfähiges, datenbasiertes ITSM.
